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Rotgüldensee (1.735 m) – Nationalparkgemeinde Muhr

Der Goldschatz im See

Rotgold leuchtet der See im Abendrot, die warmen Strahlen blitzen über das glänzende Wasser. Rotgülden – da klingt die lange und abenteuerreiche Geschichte der Gewerken, Knappen und Goldsucher an, die hier einst tätig waren.
Ein reicher Gewerke, so wird es erzählt, war einst Herr über den Goldbergbau im Muhrwinkel. Stolz und hart gegenüber seinen Knappen, ging ihm die Liebe zu seiner einzigen Tochter über alles. Nun fasste aber das schöne Mädchen Zuneigung zu einem armen Bergknappen. Eifersüchtig untersagte ihr der Vater jedes weitere Treffen. Über diesen Kummer wurde das Mädchen sterbenskrank und nach wenigen Wochen trug man sie auf den Friedhof hinaus. Der Vater war verzweifelt und von diesem Tag an hasste er alles Gold wie den Tod. Von Gram erfüllt stürzte er seinen ganzen Reichtum in die dunklen Fluten des Sees, der seither Rotgüldensee heißt.

Vom Parkplatz beim Arsenhaus (1.341 m, nicht bewirtschaftet) gelangt man entlang des naturkundlichen Lehrpfades zur Rotgüldenseehütte und zum unteren Rotgüldensee (1.735 m). Es können beschilderte Abkürzungen (etwas steil) genommen werden, die durch eine besondere Botanik führen (z. B. Akeleien, Hoher Rittersporn, Dost bzw. wilder Majoran, verschiedene Orchideen usw.). Von der Hütte verläuft ein wunderschöner Wanderweg oberhalb des Seeufers zum hinteren Seeufer durch Hochstaudenfluren und seltener Botanik. Ein Erlebnis für Blumenfreunde der besonderen Art. Die Gehzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

Schwierigkeit: leicht
Gehzeit: ca. 1.5 Stunden zum unteren Rotgüldensee

 
 
 
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