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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Frühjahrs-Inspektion: So wird Ihr Rad fit für die Saison!

 
 
Endlich hat die neue Rad-Saison begonnen. Denn was gibt es Besseres als mit seinem Bike unbeschwert durch die Natur zu radeln, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und sich den Fahrtwind ins Gesicht wehen zu lassen.
Bevor Sie sich jedoch fröhlich aufs Rad schwingen, sollten Sie ein paar Vorkehrungen treffen, um beim Biken nicht unverhofft ausgebremst zu werden. Wir haben für Sie eine kurze Checkliste zusammengestellt, mit der Sie die wichtigsten Funktionen an Ihrem Bike schnell und einfach überprüfen können. Worauf warten Sie noch? Kontrollieren, abhaken und rauf aufs Bike!

1) Den Sattel richtig justieren

Ist der Sattel nicht richtig eingestellt, kann das Radeln unbequem und schmerzhaft werden. Darum müssen Sie vor Fahrtantritt stets auf die richtige Position des Sattels achten. Der Sattel sollte immer so eingestellt sein, dass Sie bei leicht durchgestrecktem Bein mit der Ferse gerade noch so die Pedale erreichen. Auf diese Weise können Sie fleißig Druck auf die Pedale ausüben, schonen aber gleichzeitig Ihr Kniegelenk.  Aber nicht nur die Höhe des Sattels ist ausschlaggebend für ein unbeschwertes Fahrvergnügen, sondern auch die Neigung, welche sich oftmals verstellt. Um eine perfekte Sitzposition zu erhalten, müssen Sie den Sattel immer waagrecht montieren. Dies bewerkstelligen Sie mit der Schraube auf der Unterseite des Sattels: Mit Lösen der Schraube, können Sie nicht nur die Neigung bestimmen, sondern auch, ob der Sattel weiter vorne oder hinten sitzt.

2) Reifendruck kontrollieren

Das Biken macht nur halb so viel Freude, wenn die Reifen keinen optimalen Luftdruck aufweisen. Ist der Reifendruck höher, so verringert sich der Rollwiderstand – ist er niedriger, so profitieren Sie dafür von mehr Grip und Komfort beim Biken. Optimal ist der Reifendruck beispielsweise für ein Touren- oder Citybike, wenn Sie die Reifen leicht eindrücken können.
Da Fahrradschläuche kontinuierlich Druck verlieren, ist Ihrem Rad über den Winter hinweg bestimmt etwas Luft ausgegangen. Um den richtigen Reifendruck einzustellen, empfiehlt sich eine Standpumpe mit Druckmesser. Denn je nach Fahrradtyp ist ein bestimmter Reifendruck erforderlich: So sollten Touren-, City- oder Trekkingräder 3,5 bis 6 Bar aufweisen, Mountainbikes zwischen 2 und 4 Bar und Rennräder zwischen 7 und 9 Bar.

3) Überprüfung der Federgabel

Selbstverständlich benötigt auch die Federgabel einen Funktionstest. Am einfachsten geht das, wenn Sie zwei Kabelbinder um die Federbeine der Gabel legen und nach unten ziehen. Im Anschluss dürfen Sie eine kleine Probefahrt auf Ihrem Bike machen, wobei Sie auch ruhig über den Bordstein oder andere Hindernisse radeln dürfen. Ist die Probefahrt beendet, begutachten Sie noch einmal die Kabelbinder an der Federgabel: Sind die beiden Rapp-Bänder höchstens bis zum oberen Drittel des Federbeins hinauf gerutscht, so ist alles in Ordnung. Hängen die Kabelbinder allerdings höher, so muss die Federgabel wieder instandgesetzt werden. Die komplexe Wartung der Federgabel sollten Sie jedoch niemals selbst vornehmen, das sollte dann doch lieber ein Fachmann erledigen.

4) Schrauben gut nachziehen

Alle Schrauben am Fahrrad müssen selbstverständlich fest und stramm sitzen. Allerdings tendieren Schraubenverbindungen dazu, sich durch die ständige Beanspruchung beim Fahren zu lösen. Die Schrauben müssen daher gut kontrolliert und gegebenenfalls nachgezogen werden. Doch Vorsicht: Zu festes Nachziehen kann die Schrauben auch wieder lockern. Darum empfiehlt sich zum Festzurren der Schrauben ein praktisches Multitool mit Drehmomentschlüssel – so kann nichts schief gehen!
Achten Sie vor allem auf die Schrauben an Vorbau und Lenker. Hat der Lenker zu viel Spielraum, so ist schon etwas mehr nötig als nur die senkrechte Schraube am Steuerrohr festzuziehen: Sie müssen zuerst die Schrauben auf der Vorbau-Rückseite lockern, bevor Sie die Schraube am Steuerrohr festzuzurren. Danach können Sie auch die Seitenschrauben wieder befestigen. Der Lenker wiederum sollte idealerweise auf Sattel-Höhe liegen. Um die richtige Distanz zum Sattel festzustellen, halten Sie Ihren Ellenbogen an die Spitze des Sattels, während die Finger auf den Lenker zeigen. Wenn zwischen Ihren Fingerspitzen und dem Lenker ungefähr 2-3 cm Platz bleiben, haben Sie die optimale Einstellung gefunden.

5) Bremsen prüfen

Die Bremsen am Fahrrad lassen sich relativ leicht überprüfen. Der Bremssattel weist genau zwei Metallringe auf. Der kleine Metallring, welcher sich direkt an der Scheibe befindet, ist der sogenannte Bremsklotz. Das Prinzip ist denkbar einfach: Sobald der Bremsklotz abgefahren ist, muss er ausgewechselt werden, damit die Bremsen einwandfrei funktionieren. Ansonsten drückt beim Bremsen die metallene Bremszange auf die Scheibe, was nicht nur die Bremse in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt, sondern sie auch beschädigt. Das Auswechseln der Bremsbeläge ist allerdings nicht leicht und braucht etwas Routine. Sind Sie sich unsicher oder sollten Schwierigkeiten dabei auftreten, dann zögern Sie nicht, einen Fachmann um Hilfe zu bitten. Sicher ist sicher!

6) Fahrradkette ölen

Ständig lästigen Quietsch- und Klappergeräuschen beim Biken ausgesetzt zu sein, vermiest einem den Fahrspaß. Hier hilft es, die Kette etwas nachzuölen. Zunächst muss diese aber von altem Dreck, Schmieren und Rost befreit werden: Reinigungsmittel auf ein Putztuch geben und die Kette mehrmals durch das Tuch gleiten lassen. Die Kette sollte nach dieser Prozedur allerdings komplett trocken sein, um das Öl überhaupt aufnehmen zu können. Erst dann kommt das Öl bzw. Kettenspray zum Einsatz. Die Kette aber bitte nicht nachlässig einschmieren, sondern sorgfältig. Denn das Öl sollte sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite in die Gliedergelenke gelangen.
 
 
23.05.2014
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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