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Beim Spazieren Meditieren

Meditieren geht nur im Sitzen? Nein – Sportler und Spaziergänger wissen anderes zu berichten. Ein meditativer Zustand ist auch in Bewegung erreichbar.
Was ist das Erste, was Ihnen zum Thema „Meditieren“ einfällt? Vermutlich einen Menschen, der sich im Schneidersitz niedergelassen hat, seine Ellenbogen auf die Knie stützt und Zeigefinger und Daumen zu einem Kreis formt. Dabei vielleicht noch „ommm“ vor sich hin summt und auf jeden Fall die Augen zu hat, während er völlig ruhig dasitzt und tief ein und aus atmet. Aber wussten Sie, dass es da noch ganz andere Formen der Meditation gibt?

Sich bewegen und gleichzeitig meditieren

Sitzen müssen einige von uns schon im Alltag sehr viel. Der Wunsch, sich in der Freizeit nicht schon wieder in diese Position zu begeben, ist also durchaus verständlich. Hier die gute Nachricht: Sie können sich bewegen und gleichzeitig meditieren! Denn Ruhe und Bewegung sind ein fließender Übergang, der genauso zu einem entspannten Zustand beitragen kann, wie es der Schneidersitzt tut.

Leistungssportler wie Triathleten beschreiben immer wieder, wie sie sich mit der steigenden Anzahl an Kilometern, die sie radelnd, laufend oder schwimmend überwinden, immer mehr in einen Zustand begeben, in dem sie nicht mehr nachdenken. Die Gedanken fließen dahin, ohne einen konkreten greifen zu müssen, die Energie fließt durch den ganzen Körper, man befindet sich in einer Art Leerlauf.

Genau dieser Leerlauf ist es, den auch sitzende Meditierende versuchen, zu erreichen. Ein sogenannter „Flow-Zustand“, in dem man voll und ganz bei sich ist und Außeneinflüsse kaum mehr wahrnimmt, ist notwendig, um tatsächlich abzuschalten oder gar in eine andere Bewusstseinseben zu gelangen. 


Hobbyläufer und Spaziergänger kennen das Gefühl

Und, muss ich jetzt Leistungssportler sein, um auch einen Meditationszustand in Bewegung zu erleben? Natürlich nicht. Auch Hobbyläufer kennen das Gefühl, wenn man beim Laufen plötzlich viel entspannter wird, sich im Kopf neue Ideen formen und auf einmal alles, was vorher Sorgen bereitete, gar nicht mehr so dramatisch wirkt. 

Beim Spazierengehen lässt sich dieser herrliche Zustand ebenfalls erreichen. Regeln gibt es dabei nicht, genauso wenig fixe Anleitungen. Aber ein paar Tipps geben wir Ihnen gerne mit auf den Weg: Beispielsweise sollten Sie es sich angewöhnen, regelmäßig zu Fuß zu gehen und ganz bewusst ohne Ziel einfach gemütlich ihres Weges zu spazieren. Dabei sollten Sie immer den selben Weg nehmen. Denn erst, wenn sich der Körper an die Bewegung und die Strecke gewöhnt hat, können Kopf und Geist abschalten.

Die selbe Route entspannt entlang spazieren

Wenn Sie nun also spazieren gehen, sollten Sie sich nicht zwingen, sich zu entspannen. Lassen Sie die Gedanken ruhig wuseln. Irgendwann passiert es ganz von allein: Die Dinge, die sie in letzter Zeit erlebt haben, fallen Ihnen wieder ein, Sie denken sie noch mal durch. Hin und wieder wird Ihnen vielleicht jemand begegnen, den Sie grüßen, oder ein Radl, dem Sie ausweichen müssen. Nehmen Sie diese Störfaktoren hin und ärgern Sie sich nicht darüber.

Je öfter Sie den selben Weg gehen und dabei Ihre Gedanken schweifen lassen, umso mehr werden Sie bald feststellen: Es fallen Ihnen viele Erlebnisse ein, an die Sie lange nicht mehr gedacht haben. Dinge aus der Kindheit, aus der Jugend, von Reisen, früheren Arbeitsstellen und ähnlichem. Ihr Gedanken rollen ganz von alleine, vielleicht fällt Ihnen sogar etwas Neues ein, das Sie heute noch mit Ihrem Tag anfangen könnten. Und ganz von allein fühlen Sie sich tiefenentspannt, mit jedem Meter, den Sie weiter gehen.

Das ist Meditieren beim Spazierengehen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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