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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Yoga: Drei einfache Übungen für zuhause

 
 
Yoga ist gut für Körper und Seele. Sie können selbst in die indische Meditationslehre hineinschnuppern: Zum Beispiel mit diesen drei Übungen.
In einem vergangenen Artikel finden Sie eine kleine Einleitung in die heilsame Kraft des Yogas. Dass immer mehr Menschen mit Yoga anfangen, lässt sich leicht erklären: Es tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele.

Wie wir bereits geschrieben haben, empfiehlt es sich für jeden Yoga-Anfänger, einen Kurs zu belegen. Denn gerade am Anfang schleichen sich gerne mal Fehler ein, so dass dass die Übung entweder nicht die gewünschte Wirkung erzielt, oder aber sogar schaden könnte. 

Besonders geeignet ist ein Yoga-Kurs im Urlaub – so wie er beispielsweise auch in unserem Eggerwirt angeboten wird. Denn, das wissen wir ja alle: Im Alltag kommt eben doch gerne was dazwischen. Und selbst, wenn man es vom Büro noch ins Yoga-Studio schafft, bleibt die Frage, wie sehr man sich dann noch wirklich auf das Ganze einlassen kann. 

Im Urlaub dagegen sind die Voraussetzungen optimal: Man ist bereits entspannt und oftmals aus vielen nervösen Angewohnheiten des Alltags ausgebrochen. Zum Beispiel aus dem „auf die Uhr schauen“ und „sich selber Stress machen“. Nein, im Urlaub ist Ruhe und jede Menge Zeit. Zeit für Yoga. Zeit für den eigenen Körper.

Bevor Sie einen Yogakurs belegen, hätten Sie gerne einen kleinen Vorgeschmack? Diesem Wunsch kommen wir sehr gerne nach. Denn tatsächlich gibt es ein paar einfache Übungen, die auch ohne Instruktion eines Yogalehrers verständlich sind und bei denen Sie nicht viel falsch machen können.


1. Der Baum

So stabil, wie Sie sich einen Baum vorstellen, so stabil macht Sie auch diese Übung:

1. Stellen Sie sich mit geschlossenen Füßen gerade hin, versuchen Sie dabei ganz in Ihrer Mitte zu sein, weder nach links, noch nach rechts, nach vorne oder hinten zu kippen. Atmen Sie so ein paar Mal tief ein und aus.

2. Strecken Sie nun die Arme gerade zur Seite, verlagern Sie das Gewicht auf Ihr rechtes Bein und heben Sie den linken Fuß an. Legen Sie nun den linken Fuß entweder auf die rechte Wade oder auf den rechten Oberschenkel (je nachdem wie weit Sie kommen und was sich besser anfühlt. Sie sollten sich unbedingt wohlfühlen dabei).

3. Strecken Sie die Arme leicht angewinkelt nach oben und legen Sie die Handflächen aufeinander, spannen Sie den Bauch an. Halten Sie diese Stellung für fünfzehn Sekunden.

4. Wiederholen Sie die Übung nun seitenverkehrt (also das Gewicht aufs linke Bein verlagern, den rechten Fuß heben etc.).


Wirkung dieser Übung:

Der Baum stärkt nicht nur Ihren Gleichgewichtssinn, sondern verbessert auch Ihre Haltung und festigt den Körper. Seelisch fühlen Sie sich mit dieser Übung nach und nach stabiler und harmonischer mit sich selbst. Auch soll diese Asana dabei helfen, bestimmter und zielorientierter zu werden.


2. Die Kobra

Diese Übung ist nicht nur gut für Ihren Rücken, sondern soll sogar Ihr Selbstbewusstsein stärken. Und so geht sie:

1. Legen Sie sich auf den Bauch und strecken Sie die Beine und Körper parallel zum Körper aus. Die Handflächen zeigen dabei nach unten, die Fußrücken liegen auf dem Boden auf. Die Stirn berührt die Yogamatte.

2. Stützen Sie nun die Hände dicht neben dem Körper auf Höhe des Bauchnabels auf den Boden auf und winkeln Sie die Arme an. Spannen Sie die Bein- und Pomuskeln an und heben Sie den Oberkörper leicht vom Boden an.

3. Drücken Sie den Oberkörper mit dem Armen vom Boden weg. Die Ellbogen bleiben dabei eng beim und quasi unter Ihrem Körper (also nicht zur Seite strecken).

4. Legen Sie den Kopf leicht in den Nacken und schauen Sie dabei nach unten. Halten Sie diese Übung fünfzehn Sekunden, lösen Sie dann die Position, indem Sie sich wieder entspannt auf den Bauch legen. Wiederholen Sie diese Übung am besten dreimal.


Wirkung dieser Übung:

Ihre Rücken-, Po- und Armmuskulatur wird gestärkt, Ihre Haltung verbessert sich. Seelisch wird von der Kobra gesagt, dass sie innerlich öffnen, befreien und mit neuer Zuversicht in den Tag blicken lassen soll.


3. Der Krieger

Der Krieger stärkt nicht nur ihre Muskeln, er fördert auch Ihre Verdauung. Keine Sorge: Mit Kämpfen hat diese Übung natürlich nichts zu tun (generell keine einzige Übung im Yoga). So führen Sie den Krieger aus:

1. Stellen Sie sich gerade hin und stellen die Füße parallel zueinander geschlossen auf. Verteilen Sie Ihr Körpergewicht gleichmäßig auf die Fußflächen und halten Sie den Rücken und Kopf aufrecht.

2. Setzen Sie nun das linke Bein weit zurück und bewegen Sie den Oberkörper nach vorne – so, dass Ihr rechtes Bein gerade und Ihr linkes Bein leicht abgewinkelt steht.

3. Führen Sie nun die gestreckten Arme waagrecht zur Seite. Die Handflächen zeigen dabei nach unten. 

4. Beugen Sie das rechte Bein, so dass das Knie quasi parallel zu Ihrem Fuß steht. Versuchen Sie, mit beiden Füßen in einer Linie zu stehen. Halten Sie die Arme dabei weiterhin gestreckt und waagrecht zum Boden. 

5. Verharren Sie in dieser Position etwa 15 Sekunden, bevor Sie die Seite wechseln und das ganze spiegelverkehrt machen.


Wirkung dieser Übung:

Die Muskeln der Arme und Beine werden gestärkt und das jeweilig ausgestreckte Bein gedehnt. Durch die Drehungen werden zudem die Wirbelsäule und der Rücken stimuliert und gekräftigt. Tolle Wirkung obendrein, wie oben erwähnt: Der Krieger fördert die Verdauung und wirkt sich auf alle Organe des Bauchraumes förderlich aus.


Wichtig bei allen Übungen: Das Atmen nicht vergessen! Tief und gleichmäßig sollte er sein. Alle Einheiten des Yogas setzen darauf, dass man sie konzentriert, entspannt und gemächlich ausführt. Also keine Eile, kein Stress. Atmen Sie ruhig in sich hinein. Und bald fällt jeder Stress von Ihnen ab.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Yoga-Erlebnis!



Quellen: http://www.ellviva.de/Wellness/Yoga-Anfaenger-Krieger.html 
http://www.gesundheit.de/fitness/fitness-uebungen/yoga-uebungen/

Copyright Foto: Hotel Eggerwirt
 
 
24.10.2014
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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