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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Twenger Almsee (2.120m) – Obertauern Lantschfeld

Unterirdisch verbunden

Vom Twenger Almsee schaut man über das weite Twenger Tal, das zum Radstädter Tauernpass ansteigt. Schon die alten Römer sind hier durchgezogen und haben auf der Passhöhe, wo man den „Friedhof der Namenlosen“ besuchen kann, eine mansio genannte Herberge unterhalten.
Im frühen Mittelalter wurde der Weg über den Oberhüttensattel bedeutend, der weniger Gefahren birgt. Der dazwischen liegende Gebirgszug mit seinen zahlreichen Seen und Almen beschenkt mit traumhaften Ausblicken in beide Richtungen. Oberhalb der Scharte beim Übergang zum Schönalmsee genießt man ein einzigartiges Panorama mit der Aussicht auf drei Seen. Sie begeisterte auch den Lungauer Sagensammler Michael Dengg, der von alten Almbauern noch die Sage hörte, dass der Twenger Almsee und der Schönalmsee miteinander unterirdisch verbunden sind.

Die Wanderung beginnt bei der Jugendherberge Schaidberg in Obertauern und führt auf dem Weg in Richtung Ernsthütte (1.869m). Weiter geht es recht flach bis in die „Twenger Alm“, wo der Steig kurz vor einem Stall links abzweigt und über sanfte Almböden und zwei steileren Anstiegen zum See führt. In 2.120 m Seehöhe erreicht man den wunderschön gelegenen Twenger Almsee. Sie können wieder zum Schaidberg zurückgehen oder ins Weißpriachtal über den Schönalmsee und den Wirpitschsee zur Granglerhüte absteigen (Bergüberschreitung).

Schwierigkeit: mittel
Gehzeit: ca. 2.0 Stunden ab der Jugendherberge zum Twenger Almsee
 
 
 
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