+43 6477/8224-0
Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Landschitzseen (1.778m, 1.937m) – Hinteres Lessachtal

Vom geheimnisvollen Kasmandl

Das zwergenhafte, verwilderte Kasmandl ist ein Almgeist, der im Sommer auf den höchsten Gipfeln, in unzugänglichen Gewänden und dunklen Wäldern lebt und sich von Wurzeln und Kräutern ernährt.
Zu Martini im Spätherbst verlässt der kleine Wicht seinen Schlupfwinkel und zieht in die verlassenen Almhütten, wo er von Butter- und Käseresten sein Leben fristet. Die Almleute lassen ihm diese aus Freundlichkeit zurück. Wenn aber im späten Frühjahr auch im Gebirge oben die ersten Gräser und Almkräuter aus der kalten Erde lugen, muss das Kasmandl fort aus seiner Hütte und wieder hinauf in die hohen, einsamen Berge. Noch vor dem Almauftrieb, wenn die Sennerinnen und Halterbuben mit ihrem Vieh und allem Hab und Gut auf die Alm siedelten, stieg der Bauer selbst zu seiner Hütte hinauf, um dort nach dem Rechten zu schauen. Den Kindern daheim, die neugierig seine Rückkehr erwarteten, erzählte er dann, wie er das Kasmandl ausgjogt, also vertrieben hat.

Der untere der drei Landschitzseen (1.778 m) ist von der Laßhoferalm (1.270 m) im hinteren Lessachtal auf markiertem Weg Nr. 784 zu erreichen. Die Gehzeit beträgt ca. 2,0 Stunden. Es lohnt sich zum mittleren und oberen Landschitzsee (1.937) weiter zu wandern. Die Gehzeiten betragen von See zu See jeweils ca. 45 Minuten

Schwierigkeit: mittel
Gehzeit: ca. 3.5 Stunden zum oberen Landschitzsee
 
 
 
Zurück zur Liste
 
 
 
 
 
Jetzt anmelden