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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Hirse - Das Gold unter den Getreidesorten

 
 

Mit Hirse und Goldhirse gesund Essen

Hirse ist in der Geschichte der Menschheit tief verwurzelt. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt.

Fast so alt wie die Menschheit

Die Belege für Hirse als Nahrungsmittel reichen immerhin über 8.000 Jahre zurück. Damals verwendete man dieses Getreide zur Herstellung von ungesäuertem Fladenbrot. Der Name Hirse entstammt einem indogermanischen Wort und bedeutet Sättigung bzw. Nährung. In Afrika und Asien gehört Hirse noch heute zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Durch die Einfuhr von Kartoffel und Mais wurde Hirse im Lauf der Zeit fast weitgehend von europäischen Feldern verdrängt, wodurch das Getreide später aus China und Russland importiert werden musste. Inzwischen wird aber auch wieder in Europa angebaut. So macht der Kauf von Hirse auch ökologisch wieder Sinn. Am heimischen Markt hat sich die Goldhirse durchgesetzt. Sie schmeckt leicht süßlich, ist geschält und leichter verdaulich als Braunhirse.

Mineralstoffreich, glutenfrei und sehr gesund

Hirse gehört zur Familie der Süßgräser. Das vitaminreiche, proteinreiche, mineralstoffreiche und fettarme Getreide enthält neben Fluor, Kalium, Magnesium, Phosphor und Schwefel auch besonders viel Kieselsäure, Eisen und Vitamin B6. Kieselsäure (Silizium) stärkt das Bindegewebe der Haut und fördert den Stoffwechsel. Eisen unterstützt die Bildung von roten Blutzellen. Neben Vitamin B6 findet man in der Hirse auch die Vitamine B1 und B2 sowie Vitamin E (im Öl) und Provitamin A. Hirsekörner bestehen zu 70 % aus Kohlenhydraten, ca. 10 % Eiweiß und nur 5 % Fett. Hirse wirkt sehr positiv auf Knochen, Gelenke, Haut, Haare und Nägel. Man sagt der Hirse auch nach, dass sie ein Schönheitselixier sei. Aufgrund der Wirkungen auf Haut und Haare steckt sicher Wahrheit in dieser Aussage. Hirsebier ist in Afrika schon lange ein beliebtes Getränk. Inzwischen wird das glutenfreie Bier auch in unseren Breiten hergestellt.

Vielseitig in der Küche

Hirse ist ein leicht verdauliches Universalgetreide, das vielseitig verwendbar ist. Egal ob pikant oder süß, Hirse schmeckt einfach gut. Man kann sie zu Brei, Müsli, Beilage, Suppe, Auflauf, Nockerl, Knödel, Puffer, Palatschinken, Brot, Bier und sogar Schnaps verarbeiten.

Goldhirse Grundrezept
Zutaten:
1 Teil Goldhirse und 2,5 Teile Wasser (bzw. Gemüsebrühe)

Zubereitung:
Zuerst das Wasser oder die Brühe zum Kochen bringen. Die gründlich gewaschene Goldhirse ins kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten kochen. Dann 10 Minuten ausquellen lassen. Wenn Goldhirse als süßes Gericht zubereitet wird, kann man statt Wasser auch Milch verwenden und etwas Zimt und Honig dazu geben. Die Hirse wird dann einfach nach selbem Grundrezept zubereitet und je nach Vorliebe mit frischem Obst und Nüssen verfeinert.

Rezept Hirselaibchen
Zutaten (für 4 Personen):
250 g Goldhirse, 0,75 l Gemüsebrühe, 1 Ei, 100 g Käse, 2 EL Brösel, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und frisch gehackte Kräuter.

Zubereitung:
Die Goldhirse wird nach dem Grundrezept zubereitet. Während die Hirse auskühlt, schält man die Zwiebel und hackt sie fein. Dann röstet man sie in Butter an und lässt sie ebenfalls auskühlen. Die Hirse dann mit der Zwiebel, dem geriebenen Käse, dem versprudelten Ei sowie den Kräutern vorsichtig vermischen. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken und daraus Laibchen formen. Diese in Brösel wälzen und mit etwas Öl goldgelb backen.

 
 
11.02.2016
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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