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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Drei Tipps für Ihren Schlaf

 
 
Drei Dinge, die Sie über Ihren Schlaf wissen sollten.
Der eine fällt bereits um zehn Uhr abends todmüde ins Bett und schlummert sofort friedlich ein. Der andere braucht eine halbe Stunde, um die richtige Schlafposition zu finden und braucht auch dann noch eine ganze Weile, bis er endlich im "Schlummerland" ankommt. So unterschiedlich wir Menschen tagsüber sind, so unterschiedlich schlafen wir auch.

Für alle Menschen gleich ist jedoch das, was im Schlaf passiert: Der Blutdruck sinkt, der Atem geht regelmäßig und tief, das Gehirn kann all die Eindrücke verarbeiten, denen es den Tag über ausgesetzt war. Die Muskeln, der ganze Körper, kann entspannen und sich erholen. Dass Schlaf für unseren Körper enorm wichtig ist, das wissen die meisten.

Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, den eigenen Schlaf zu bessern, derer sich viele nicht bewusst sind. Wir haben drei Punkte für Sie zusammengetragen, die Sie über Ihren Schlaf möglicherweise noch lernen können.

1. Den eigenen Schlafbedarf berechnen

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Während der eine wunderbar mit sechs Stunden auskommt, fühlt sich der andere erst nach acht oder neun Stunden wirklich ausgeruht. 

Der Schlaf teilt sich dabei in fünf verschiedene Phasen. Die erste, die Einschlafphase, dauert etwa 15 bis 30 Minuten. Sie gleiten nun in der zweiten Phase in den so genannten leichten Schlaf, auf den in Phase drei und vier ein mittlerer bis tiefer Schlaf folgt. Sie träumen viel, wenn Sie schlafen? Das findet hauptsächlich in der fünften Phase statt: Der REM-Phase. REM steht für Rapid Eye Movement: Ihre Augen bewegen sich in diesem Stadium unter ihren Lidern lebhaft hin und her.

Die Tiefschlafphase findet etwa vier bis fünf Stunden nach dem Einschlafen statt. Sechs Stunden sollten somit mindestens gegeben sein, um Geist und Körper wirklich zu erholen. Ob Sie jedoch mehr Schlaf benötigen, können Sie selbst ermitteln. Am besten dazu geeignet ist eine Urlaubswoche, in der Sie nicht aufstehen müssen und Ihren persönlichen Rhythmus entwickeln können.

Gehen Sie erst dann ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind und notieren Sie sich diese Zeit. Nehmen Sie sich für den folgenden Tag nichts vor, um wirklich entspannt in die nahe Zukunft zu blicken. Wann Sie am nächsten Tag aufwachen und wann Sie ins Bett gegangen sind, notieren Sie sich. Schlafen Sie nun den Tag über nicht und gehen Sie wieder erst dann zu Bett, wenn Sie müde sind.

Die ersten beiden Tage werden noch beeinflusst sein von dem Schlafrhythmus, die Ihre Arbeit vorgegeben hat. Die Tage danach können Sie jedoch für eine Rechnung heranziehen: Zählen Sie  nach einer Woche die Stunden zusammen, die Sie laut Zettel geschlafen haben und teilen Sie diese Schlafmenge durch fünf: Voilà, Ihr persönlicher Schlafbedarf!

2. Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Achten Sie neben dem, wie lange Sie schlafen auch unbedingt, wo und unter welchen Bedingungen Sie schlafen! Sich über eine ergonomisch gesunde Matratze und entsprechenden Lattenrost zu informieren und sich entsprechend schlaffördernde Modelle zuzulegen, ist sicherlich keine Luxusinvestition.

Doch auch die Temperatur und vor allem die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Schlafzimmer spielen eine große Rolle und tragen massiv zum Wohlbefinden bei. Je kälter die Luft in einem Raum ist, desto weniger Feuchtigkeit kann diese aufnehmen. Um eine ideale Luftfeuchtigkeit zu erreichen, sollten Sie unbedingt regelmäßig Durchlüften. Am besten lassen Sie dazu das Fenster jedoch nicht den ganzen Tag gekippt: Lüften Sie lieber morgens und abends für fünf bis zehn Minuten kräftig durch.

Welche die ideale Temperatur für Ihren Schlaf darstellt, ist ganz unterschiedlich. Etwa 18 Grad empfinden die meisten jedoch als angenehm. Nicht zu heiß und genau so kalt, dass man sich noch wohlig in die Decke kuscheln kann. Auch für Ihr Immunsystem und generell Ihren Körper ist die niedrigere Temperatur gesünder. Denn ein überheizter Raum bringt nichts Gutes: Ihre Schleimhäute trocknen aus und Sie werden anfälliger für Krankheitserreger. Zu kalt sollte der Raum aber auch nicht sein – mit kalten Füßen ist noch keiner gut eingeschlafen.

Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 % liegen. Messen können Sie diese mit einem Hygrometer. Ist die Luft zu trocken, wirkt sich das übel auf Ihren Körper aus: Auch hier trocknen die Schleimhäute aus, die Augen brennen und es kommt zu Kopfschmerzen. Mit Pflanzen im Zimmern, Wäsche die Sie im Schlafzimmer aufhängen oder einem schicken Zimmerbrunnen können Sie die Luftfeuchtigkeit steigern.

3. Entspannen – auch mit dem Kopf

Ja, das mag für manche wohl der schwierigste Punkt sein. Aber nur, wer gedanklich mit dem Tag abschließen kann, kann auch wirklich beruhigt einschlafen. Um das zu erreichen gibt es verschiedene Techniken. Ein Weg ist beispielsweise der, die Gedanken vorm Schlafengehen zu notieren, die einem noch im Kopf herumgehen. Spätestens wenn Sie nicht schlafen können, weil Sie dieser oder jene Gedanke verfolgt: Schreiben Sie ihn buchstäblich nieder. Sie werden über die Wirkung überrascht sein.

Statt sportlicher Aktivitäten sollten Sie vor dem Schlafengehen allerhöchstens ein wenig Entspannungsgymnastik machen. Sich in aller Ruhe dehnen und dabei zu spüren, wie müde Ihr Körper bereits ist, ist die beste mentale Vorbereitung, um nachher ins Bett zu fallen und gut einzuschlafen. Auch ein entspannendes Ritual wie beispielsweise Stricken oder das Schauen einer bestimmten Fernsehserie hilft dem Körper zu erkennen: Aha, jetzt ist Schlafenszeit.

Wir wünschen Ihnen von Herzen eine gute Nacht!


Quelle: http://www.buendnis-depression.at/fileadmin/media/PDF/richtig-schlafen.pdf
Copyright Foto: Hotel Eggerwirt
 
 
07.10.2014
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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