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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Drei ganz besondere Wanderungen

 
 

Die Bergfexen zeigen Ihnen die schönsten Flecke des Lungaus.

Früh am Morgen beim Sonnenaufgang, unterwegs zum blauglitzernden Bergsee oder auf Erkundungstour im naturgeschützten Moor: Mit Wanderführern lässt sich mehr erkunden, als man alleine je gefunden hätte. Die Idee, alleine in die Weiten der grünen Hügel, Berge und Wälder zu stapfen, mag für manchen zunächst verlockend klingen.
Tatsächlich gibt es eine Menge, das man mit dem Rucksack auf den Schultern und den Liebsten an seiner Seite in der alpinen Lungauer Landschaft entdecken kann. Die wahren Wunder, die faszinierenden Ausblicke und versteckten Geheimtipps jedoch erschließen sich einem beim Trip alleine leider nicht. In der oftmals kurzen Zeit, die man im Lungau beispielsweise während des Urlaubs verbringt, kann nicht der Erfahrungsschatz gewonnen werden, den ortskundige und erfahrene Wanderer, sogenannte Bergfexen, bereits gesammelt haben.

Guten Morgen, Murmeltiere!

Langschläfer müssen jetzt ganz tapfer sein: Eines der spektakulärsten Erlebnisse in Wanderschuhen ist die Morgenstimmungswanderung. Wunderschön, fast schon überirdisch beginnen die Berge und Täler zu leuchten, sobald sich die Sonne blutrot erhebt. Auch die Tierwelt wird von ihr geweckt. Murmeltiere kommen heraus, um sich in den ersten Sonnenstrahlen zu räkeln, die sogenannten „Bergpieper“ zwitschern ihre Melodien. Es kehrt Leben ein.

Um 6.30 Uhr startet diese geführte vierstündige Wanderung regelmäßig in St. Michael. Gemeinsam geht es über den alten Glontal Weg auf die Gamskogelhütte und zurück über die Sonnalm. Details finden Sie hier.

Auf geht’s zum See

An kühlen blauen Bergseen hat der Lungau ja ganze 60 zu bieten. Dass man sich diese, die sie in verstreut in der ganzen Region liegen, schlecht an einem Tag anschauen kann, haben die Bergfexen früh erkannt. So bringen sie die Tourenteilnehmer nicht an alle 60 – dafür aber an einen See, der es ganz alleine schafft, die Blicke auf sich zu ziehen. Der Karwassersee glitzert zwischen Bergmassiven, Wiesen und Wäldern mal in dunkelblauer, dann wieder in türkiser Farbe. Die Bergseewanderung führt geradewegs auf ihn zu. 

Um zum See zu gelangen, durchstreifen die Wanderer gemeinsam die Wälder des Biosphärenparks. Nicht aber, ohne das Umfeld zu registrieren. Die Tourguides sind zertifizierte Natur- und Landschaftsführer – halten also eine ganze Menge an spannenden Details über Flora und Fauna parat. Die Wanderung beginnt um 9 Uhr in Muhr und dauert in etwa fünf Stunden (drei Stunden reine Gehzeit).

Blubbernde Moorwelt

Welche Tiere und Pflanzen tümmeln sich in so einem Moor? Und was ist eigentlich ein Natura 2000-Gebiet? Das zweite ist rasch erklärt: Dass die Moore am Überling als „Natura 2000-Gebiet“ bezeichnet werden, bedeutet, dass sie zu einem Netz an Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union gehört. Dadurch sollen wildlebende und eventuell gefährdete Pflanzen- und Tierarten Schutz gewährt und ihre natürlich Lebensräum bewahrt werden.

Mitunter dank dieser Initiative ist das Moor heute reich an den verschiedensten Wesen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. 117 Hektar misst das gigantische Hochmoorgebiet – da gibt es einiges zu entdecken. Die Moorwanderung beginnt in Tamsweg um 9 Uhr und dauert etwa fünf Stunden (wieder drei Stunden reine Gehzeit).

Noch ein bisschen Almsommer tanken

Lange dauert er nicht mehr, darum sollten Sie den Sommer unbedingt noch auskosten! Auf der Almsommer-Wanderung lässt sich noch einmal Sonne tanken für die kalten Herbst- und Wintermonate. Gerade für Familien ist diese Wanderung ideal. Gemeinsam begeben Sie sich nicht nur auf Wanderschaft durch die herrliche Lungauer Natur, sondern besuchen auch die Senner auf der Alm.

Wie sieht der Alltag in einem Almbetrieb im Sommer aus? Und was passiert im Winter? Wie sah das ganze noch vor 200 Jahren aus? Bei einem großen Glas Milch erfährt man hier alles über die kulturellen Wurzeln und die Geschichte der Senner. Spaß und Spannung für die Kinder stehen mit Gesellschaftsspielen ebenfalls auf dem Programm. Um 10.30 Uhr (ein lautes „Hurra!“ an dieser Stelle von Seiten jedes Langschläfers) geht’s los beim Zederhaus im Naturpark Riedingtal. Die Wanderung dauert etwa zwei einhalb Stunden.



Copyright Fotos:
Foto 1: Melissa Salm/Flickr
Foto 2: Tourismusverband Zederhaus
Foto 3: Biosphärenpark Lungau
Foto 4: Biosphärenpark Lungau
 
 
 
02.09.2014
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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