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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Die Kraft der Bilder

 
 
Glücksquelle und Motivation zugleich, das können Bilder für uns sein und uns gerade in schwierigen Lebenslagen unterstützen. Wie, das erklärten uns zwei Koryphäen auf dem Gebiet der Medizin und Psychologie.
Es gibt Momente im Leben, da haben wir schwierige Hürden zu meistern. Oder aber wir haben Ziele vor Augen, seien es kleine, seien es große. Der nächste Karriereschritt. Die Motivation, heute noch laufen zu gehen. Oder aber sich endlich um eine dringende Erledigung, die schon lange ansteht, zu kümmern.

All diese Dinge lassen sich durchaus die Herausforderungen des Lebens bezeichnen. Jeden Morgen wachen wir auf und wissen, dass wir uns diesen erneut stellen und sie so gut wie möglich meistern werden. Manchmal strotzen wir vor Leichtigkeit und Energie – manchmal weniger. Gibt es da nicht vielleicht ein Mittel, mit dem man sich die eigene Motivation bewahren und im Fall des Falles steigern kann?

Kraft der Bilder

Doch, das gibt es. Und es ist so einfach wie vielfältig: Die Kraft der Bilder. Wir alle tragen Bilder in unserem Kopf: Jene des letzten Urlaubs in den Bergen oder am Meer, Erinnerungen an die Kindheit oder an schöne Ereignisse, Momente, in denen wir uns mutig und erfolgreich fühlten.

Eben diese Bilder kann man lernen, bewusst wieder in Erinnerung zu rufen und in bestimmten Momenten zu aktivieren. Die schwäbische Ärztin und Psychoanalytikerin Luise Reddemann beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Kraft der sogenannten Imagination. „Wenn wir Freunden vom letzten Urlaub erzählen, aktivieren wir im Kopf sofort ein Bild von den saftig-grünen Voralpenhängen oder dem in der Abendsonne schimmernden Dorf am Meer“, erklärt sie.

Trübseligkeit vertreiben

Das kann ein Zaubermittel darstellen, gerade an tristen Tagen, an denen das Wetter nicht mitspielt, Probleme auftauchen oder man sich auch scheinbar grundlos ein wenig niedergeschlagen fühlt. „Wir können die aufkommende Melancholie vertreiben, wenn wir einfach unsere Augen schließen, und uns gedanklich wieder dorthin versetzen, wo es einem so gut ging. Die Sonne beginnt dann richtig zu scheinen – wenn auch nur im Kopf.“

Dabei handelt es sich jedoch nicht um esoterisches „Hokus-Pokus“, sondern um wissenschaftlich erwiesene Tatsachen. Sobald wir uns etwas vorstellen, sind im Gehirn nachweislich die selben Zellen aktiv wie dann, wenn wir es tatsächlich tun. „Beschäftigt sich zum Beispiel ein Pianist oder Geiger intensiv mit seiner Partitur, werden, während er ein Stück liest, sofort auch die motorischen Zellen aktiviert, die er braucht, um das Stück tatsächlich zu spielen“, beschreibt Gerald Hüther, leitender Professor der Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen.

Das Ziel vor Augen

Gerade Sportler, das ist bekannt, bedienen sich besonders häufig der Kraft der Bilder. Denn, wie fast jeder berichtet, der einen Marathon oder ähnliche Leistungen vollbracht hat: „Ab einem gewissen Punkt ist der Sport fast nur noch Kopfsache.“ Die Muskeln sind längst warm, der Körper wird mit der nötigen Energie versorgt. Nun muss nur auch das Bild im Kopf sein: Ich schaffe das. Einen Kilometer, zwei Kilometer, zehn, vierzig. Das Ziel vor Augen haben ist dann ganz wörtlich gemeint.

Manchen helfen schon die Bilder, wenn sie sich an schöne und erfolgreiche Momente zurückerinnern. Andere können auf ein unendliches Sammelsurium zurückgreifen: Unsere Fantasie. Fühlen Sie sich schwach und verletzlich, stellen Sie sich einen Löwen vor. Wie er groß und mächtig seines Weges stolziert, seine gewaltige Mähne schüttelt. Wenn Sie sich schwer fühlen, vielleicht ein bisschen eingesperrt: Machen Sie sich Ihre eigene Freiheit wieder bewusst, indem sie an eine Reise denken, wenn Sie möchten bis ans Ende der Welt. Sie brauchen auch kein Flugzeug, in Ihrer Vorstellung können Sie einfach mit den eigenen Flügeln dorthin fliegen.

Die eigene Vorstellungskraft trainieren

Zugegeben, oftmals sind solche Vorstellungen zunächst einfacher gesagt als getan. Aber das Schöne ist: Die Fähigkeit zum Imaginieren lässt sich trainieren wie ein Muskel. Alles was Sie dafür brauchen ist Geduld und Zeit. Oftmals reicht schon eine Minute: Schließen Sie die Augen, träumen Sie sich weg, machen Sie sich stark.

Und ob Urlaub, die Visualisierung ihres Ziels oder die Vorstellung, man sei ein Löwe: Sie werden erstaunt sein, welche Kraft Bilder auch in Ihrem Leben ausüben können.


Quelle: http://www.birgit-schoenberger.de/journalismus/psychologie/die-kraft-der-inneren-bilder/
Copyright Foto: Hotel Eggerwirt
 
 
10.10.2014
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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