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Eggerwirt Journal
 
 
 
 

Der Maibaum

 
 

Geschichte und Wissenswertes

Bald ist es wieder soweit! Die Landjugend St. Michael wird am 1. Mai 2014 den Maibaum aufstellen. Doch was steckt eigentlich hinter dieser Tradition?

Viele Mythen und Sagen ranken sich um den Maibaum und seinen Ursprung, der wahrscheinlich bis zu den Germanen zurück reicht. Wie es scheint, hat sich seit dem 16. Jahrhundert das Aussehen des Maibaums, so wie wir ihn heute kennen, kaum verändert. Im Laufe der Zeit entwickelten sich regionale und lokale Besonderheiten.

In Österreich, Deutschland und in Skandinavien unterscheiden sich die Tradition des Schmückens und Aufstellens voneinander. Die hohen, geschälten und reich verzierten Baumstämme, deren Spitzen meistens mit einem Kranz geschmückt sind, werden in der Regel Jahr für Jahr am Hauptplatz eines Dorfes aufgestellt. Der beeindruckende Maibaum – meist eine Fichte - ist bis zu 50 Meter hoch und von geradem Wuchs. Er steht ebenso wie die Fichte für Fruchtbarkeit.

Das Aufstellen des Maibaumes

Wird der Maibaum in der Walpurgisnacht aufgestellt, dann kommen die Dorfbewohner zusammen und tanzen und feiern in den 1. Mai hinein. In vielen Regionen geht dem Aufstellen des Maibaumes ein festlicher Gang durch den Ort voraus, bevor er auf dem Hauptplatz mit musikalischer Untermalung aufgestellt wird. Noch heute ist es Ehrensache, den Maibaum ohne technische Hilfe in die Senkrechte zu bringen. Viele kräftige Männer kommen zusammen, um mit vereinten Kräften und langen Holzstangen, den Maibaum aufzustellen.

Maibaumstehlen und Maibaumklettern

Ein beliebtes Ritual, das bis heute in vielen Gemeinden zelebriert wird, ist das Stehlen des Maibaums. Aber auch die schlauesten Diebe müssen einige Regeln befolgen. So dürfen sie nur dann einen Maibaum entwenden, wenn er noch nicht aufgestellt wurde. Und auch das Zerstören des Maibaumes ist tabu. Im Lungau sind schon so manche Maibäume „bestiegen“ worden, zum Beispiel in Tamsweg oder in Mauterndorf. Nur mit bloßen Füßen und schierer Körperkraft erklimmen sportliche Lungauer Burschen den glatten Stamm. Untermalt wird dieser Beweis sportlicher Geschicklichkeit von zünftiger Volksmusik.

 
 
29.04.2014
verfasst von Wellnesshotel Eggerwirt
 
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